Ist CBD ein Rauschmittel? Die klare Antwort auf eine häufige Frage

Ist CBD ein Rauschmittel? Die klare Antwort auf eine häufige Frage
Jan 18, 2026

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass CBD ein Rauschmittel sei. Oder du hast dich gefragt, ob du damit legal etwas konsumieren darfst, ohne dass es Probleme mit der Polizei oder deinem Arbeitgeber gibt. Die Wahrheit ist einfach: CBD ist kein Rauschmittel. Es hat keine berauschende Wirkung - und das ist kein Marketing-Gag, das ist Wissenschaft.

Was ist CBD eigentlich?

CBD steht für Cannabidiol. Es ist eine von mehr als 100 natürlich vorkommenden Verbindungen in der Hanfpflanze. Anders als THC - das bekannteste Cannabinoid - wirkt CBD nicht auf die gleichen Rezeptoren im Gehirn, die für das Gefühl von Hochgefühl verantwortlich sind. CBD bindet kaum an die CB1-Rezeptoren, die im zentralen Nervensystem sitzen und für die psychoaktive Wirkung von THC sorgen. Stattdessen beeinflusst es andere Wege im Körper: Entzündungen, Schmerzsignale, Stressreaktionen.

Einige Studien, etwa aus dem Jahr 2021 vom Journal of Clinical Medicine, zeigen, dass CBD bei Angstzuständen, Schlafstörungen oder chronischen Schmerzen helfen kann - ohne dass der Nutzer sich „high“ fühlt. Kein Schwindel, keine veränderte Wahrnehmung, keine Gedächtnislücken. Das macht CBD zu etwas völlig anderem als Marihuana oder THC-Öl.

Warum denken viele, CBD sei ein Rauschmittel?

Diese Verwirrung kommt nicht von ungefähr. Der Name „Cannabis“ taucht überall auf - und viele Menschen assoziieren alles, was mit Hanf zu tun hat, automatisch mit Rausch. Dabei ist Hanf nicht gleich Marihuana. Hanf ist eine Pflanzenart, die sehr wenig THC enthält - unter 0,2 % in der EU. CBD wird meist aus genau solchem Hanf gewonnen. Wenn du ein CBD-Produkt kaufst, das in Deutschland legal verkauft wird, enthält es maximal 0,2 % THC. Das ist so wenig, dass es keine Wirkung hat - selbst wenn du mehrere Flaschen auf einmal trinken würdest.

Einige Produkte, besonders aus dem Ausland oder vom Schwarzmarkt, enthalten mehr THC als erlaubt. Das ist illegal und gefährlich. Aber das ist kein Problem von CBD selbst - das ist ein Problem von schlechter Qualität oder Betrug. Ein echtes, legal produziertes CBD-Produkt enthält nicht genug THC, um auch nur annähernd berauschend zu wirken.

Wie wird CBD rechtlich eingestuft?

In Deutschland und der gesamten EU gilt CBD nicht als Betäubungsmittel. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) klassifizieren CBD als „Nahrungsergänzungsmittel“ oder „kosmetisches Produkt“, je nach Anwendung. Es ist weder ein Medikament noch ein Rauschmittel. Die WHO hat 2018 sogar offiziell bestätigt, dass CBD „kein Missbrauchspotenzial“ hat und „nicht abhängig macht“.

Im Gegensatz dazu ist THC in Deutschland ein vollständig kontrollierter Stoff - es unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Wer THC besitzt oder konsumiert, macht sich strafbar. Wer CBD konsumiert, tut das legal - solange das Produkt den gesetzlichen Grenzwert einhält.

Gegenüberstellung von illegaler Marihuana-Pflanze und legaler Hanfpflanze mit CBD-Molekülen

Was ist mit Doping und Arbeitsplatz?

Wenn du Sportler bist: CBD ist seit 2018 nicht mehr auf der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Antidoping-Agentur (WADA). Du kannst es ohne Risiko nutzen - selbst bei Wettkämpfen. Viele Profisportler, besonders im Ausdauersport oder bei Verletzungsrehabilitation, setzen auf CBD, weil es Entzündungen reduziert und den Schlaf verbessert - ohne die Leistung zu beeinträchtigen.

Und was ist mit deinem Job? Wenn dein Arbeitgeber Alkohol oder Drogen kontrolliert, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ein Standard-Drogentest sucht nach THC-Metaboliten - nicht nach CBD. Selbst wenn du täglich CBD-Öl nimmst, wird dein Test negativ ausfallen, solange das Produkt legal ist. Es gibt Ausnahmen: Wenn du extrem hohe Dosen (über 1.000 mg täglich) konsumierst und das Produkt unrein ist, könnte theoretisch ein winziger Rest THC nachweisbar sein. Aber das ist extrem selten - und nur bei billigsten Produkten der Fall.

Was ist mit CBD-Crystall?

Du hast vielleicht von „CBD-Crystall“ gehört. Das ist reines, kristallines Cannabidiol - fast 99 % rein. Es enthält keine anderen Cannabinoide, keine Terpene, keine Spuren von THC. Es ist wie Zucker, nur aus Pflanzen. Wenn du CBD-Crystall kaufst, bekommst du nichts anderes als reines CBD. Kein Rausch. Kein Risiko. Kein Gesetzbruch. Es ist sogar die sauberste Form von CBD, die du bekommen kannst. Viele Nutzer mischen es in Öle, Lebensmittel oder Shampoos, weil sie genau wissen wollen, was sie konsumieren.

Neuronen mit CBD-Molekülen, die Schmerzwege aktivieren, aber nicht das Hochgefühl auslösen

Warum ist die Fehlinformation so verbreitet?

Die Verwechslung von CBD und THC ist kein Zufall. In den 1970er Jahren wurde Cannabis als „gefährlich“ dargestellt - und seitdem hat sich das Bild nicht wirklich verändert. Medien berichten oft nicht zwischen CBD und THC. Werbung für CBD-Produkte nutzt oft Bilder von Hanfpflanzen oder Marihuana-Blüten - das suggeriert, es sei dasselbe. Selbst Ärzte und Apotheker wissen manchmal nicht genau, was CBD ist, weil sie in der Ausbildung kaum darüber gelernt haben.

Die Wahrheit ist einfach: CBD ist kein Rauschmittel. Es ist ein natürlicher Wirkstoff mit potenziellen gesundheitlichen Vorteilen - und es ist legal. Die Angst davor ist veraltet, basiert auf Unwissenheit und falscher Werbung.

Was solltest du tun, wenn du CBD ausprobieren willst?

  • Wähle Produkte mit einem Zertifikat (Certificate of Analysis - CoA), das den THC-Gehalt nachweist.
  • Vermeide Produkte, die „Hemp Oil“ oder „Cannabis Oil“ nennen - das sind oft THC-haltige Produkte.
  • Prüfe den THC-Gehalt: Er muss unter 0,2 % liegen - in Deutschland ist das Gesetz.
  • Beginne mit niedrigen Dosen: 10-20 mg CBD pro Tag ist ein guter Start.
  • Wenn du Medikamente nimmst, sprich mit deinem Arzt - CBD kann die Wirkung einiger Medikamente beeinflussen.

Es gibt keinen Grund, Angst vor CBD zu haben. Es ist nicht süchtig machend. Es macht nicht high. Es ist nicht illegal. Und es ist kein Rauschmittel - niemals war es das, und niemals wird es das sein.

Ist CBD in Deutschland legal?

Ja, CBD ist in Deutschland legal, solange das Produkt einen THC-Gehalt von unter 0,2 % hat. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel oder kosmetisches Produkt verkauft und unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

Kann CBD einen Drogentest positiv machen?

Normalerweise nicht. Standard-Drogentests suchen nach THC-Metaboliten, nicht nach CBD. Nur bei extrem hohen Dosen und unreinen Produkten könnte theoretisch ein Spurenwert nachweisbar sein - das ist aber extrem selten und nur bei minderwertigen Produkten der Fall.

Ist CBD-Crystall sicher?

Ja, CBD-Crystall ist eine der reinsten Formen von CBD - es enthält fast 99 % Cannabidiol und keine anderen Cannabinoide wie THC. Es ist sicher, legal und ideal für Menschen, die genau wissen wollen, was sie konsumieren.

Macht CBD süchtig?

Nein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2018 bestätigt, dass CBD kein Missbrauchspotenzial hat und nicht abhängig macht. Es verändert nicht die Gehirnchemie wie Nikotin, Alkohol oder THC.

Kann ich CBD bei einer Behandlung mit Medikamenten nehmen?

CBD kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, besonders solcher, die über das Leberenzym CYP3A4 verarbeitet werden - wie Blutverdünner, Antiepileptika oder einige Antidepressiva. Sprich immer mit deinem Arzt, bevor du CBD mit Medikamenten kombinierst.

Wenn du CBD ausprobieren willst - tu es mit klarem Verstand. Kaufe von vertrauenswürdigen Anbietern, prüfe die Zertifikate, und vertraue nicht auf Gerüchte. CBD ist kein Rauschmittel. Es ist ein Werkzeug - und wie jedes Werkzeug ist es nur gefährlich, wenn du es falsch benutzt.

Lena Seidel

Lena Seidel

Ich arbeite als Spezialistin in der Branche von hhc h4cbd, cbd, thcp, thcv, hhc-p und hhc-o. Als Profi in diesem Bereich, bin ich leidenschaftlich daran interessiert, die neuesten Entwicklungen und Trends in diesen dynamischen Themen zu erforschen. In meiner Freizeit schreibe ich gerne über Themen wie CBD und Vaping. Dabei stütze ich mich auf meine Expertise und meine jahrelange Erfahrung, um meinen Lesern wertvolle und fundierte Einblicke zu geben. Neben meiner Arbeit engagiere ich mich gerne in verschiedenen sozialen Projekten.